Alternative Medizin und Heilmethoden

Es ist ziemlich interessant, dass althergebrachte Heilmethoden der Esoterik zugerechnet werden, weil man wohl ihre Wirkung nicht versteht oder nicht nachvollziehen kann. Es gibt Menschen, die andere auf einfache Weise (naja, mehr oder weniger einfach) gesundbeten können. In kleinen Dörfern findet man noch alte Leute, die die Kunst des „Warzen Besprechens“ ausüben und diese lästigen Plagegeister einfach verschwinden lassen. Alte Kulturen mussten dabei auf ihre Schamanen oder Medizinmänner zurückgreifen. Heute wird alles, was nicht nach Schulmedizin klingt, einfach erst mal der Esoterik zugeordnet oder verspottet, dann ist man mit dem Thema durch.

 

Es wäre ziemlich umfassend, wenn wir alle Gebiete der modernen und zugleich alternativen Heilmethoden haarklein besprechen würden, außerdem ist es gefährlich, pauschal irgendwelche gesundheitlichen Tipps abzugeben. Niemand sollte mit der Gesundheit experimentieren und ohne ärztlichen Rat irgendwelche Dinge ausprobieren.

 

Dennoch können wir natürlich einige Gebiete zumindest kurz umreißen, das ist klar. Viele Methoden, die als esoterisch gelten, kommen aus dem asiatischen Raum und werden dort überhaupt nicht als esoterisch angesehen sondern als normal. Die Traditionelle Chinesische Medizin, TCM, ist heutzutage auch ganz leicht im Westen erlernbar und wird bei vielen Heilpraktikern angeboten.

 

Zu den verschiedenen alternativen Methoden zählen moderne Methoden des Schamanismus. Ausgebildete Schamanen können mit der Seele des Patienten Kontakt aufnehmen und die Ursache der Krankheit finden, um ihn zu heilen.

Ähnlich funktionieren Engelsheilungen, wo die Therapeutin mit dem Schutzengel des Patienten sprechen kann, um herauszufinden, welche seelische Ursache Hintergrund der aktuellen Krankheit ist. Das kommt daher, dass man sagt, dass die Seele ihre Probleme über den Körper ausdrückt und körperliche Beschwerden verursacht. Wenn man die Seele heilen kann oder das Problem beseitigen kann, wird der Körper ebenfalls gesund. Vielleicht kann man es am besten am Beispiel eines nervösen Magens oder einer Magenschleimhautentzündung erklären. Wenn einem etwas „auf den Magen schlägt“, dann äußert sich das evtl. durch Schmerzen oder auch Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Ist das Problem beseitigt, geht es dem Magen wieder gut. Bei Überlastung hat man gerne auch mal Rückenprobleme. Verstopfte Nasen kommen davon, wenn man die „Nase voll hat von …“ oder vielleicht auch Augen- oder Ohrenschmerzen bei „Ich kann es nicht mehr hören“ oder „Ich kann es nicht mehr sehen“ …

 

Bei der chinesischen Medizin sind verschiedene Therapieformen wie Akupressur oder Akupunktur möglich. Bei der Akupressur können bestimmte Energiepunkte am Körper durch vorsichtigen Druck aktiviert werden, um Schmerzen zu lindern, oder Stress abzubauen. Bei der Akupunktur wird dasselbe mithilfe von kleinen ganz feinen Nadeln erreicht, die im Ohr oder auch am restlichen Körper angewendet werden können.

 

 

Akupressur wird hier im Video vom Heilpraktiker erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=vn-Q5k0LHys

Akupunktur nach der chinesischen Lehre: https://www.youtube.com/watch?v=L8r3pazgcPg

 

Buchtipps dazu:

Aus dem fernen Osten kommt auch die Methode des „Reiki“, der Energieübertragung auf den Patienten. Reiki kann durch Handauflegen oder Fernheilung durchgeführt werden.

 

 

Eine ärztliche Einführung und Erklärung gibt es hier auf YouTube (ca. 20 min):

https://www.youtube.com/watch?v=IDexHBJbXDU

 

Buchtipp:

 

Aus Tibet kommt die Heilmethode mit den tibetischen Klangschalen. Bei der durch den richtigen Klang und die richtige Schwingung der Körper wieder in Balance gebracht werden kann.

 

Eine tibetische Klangmassage wird hier bei YouTube vorgeführt:

https://www.youtube.com/watch?v=MaSEaNxQFYE

 

Weitere Tipps:

Die indische oder ayurvedische Medizin arbeitet mit den Energiezentren des Körpers, den Chakren, die man möglicherweise aus den Bereichen der Meditation oder des Yoga kennt. Sie umfasst jedoch sehr viel mehr als das, es gibt sogar eine ayurvedische Ernährungslehre. Ayurvedische Medizin wird in Indien von Ärzten praktiziert und hat nichts mit Esoterik zu tun.

 

Eine Info hierzu strahlte der Fernsehsender Arte aus: https://www.youtube.com/watch?v=DJDfu8VfaRY

 

Widmen wir uns jedoch hier nicht der kompletten ayurvedischen Medizin, sondern den oben angesprochenen Bereichen der Meditationen und des Yogas. Zielsetzung einiger Meditationen ist es, die Kundalini- oder Schlangenkraft zu erwecken, die dann durch die Chakren nach oben steigt. Ich selbst bin kein Mediationsfreund und kann daher aus eigener Erfahrung keine Tipps zu diesem Bereich beisteuern. Stattdessen habe ich in Büchern aber gesehen, dass die Erweckung der Kundalinikraft einen Yogimeister dahingerafft hat, weil die Energie nicht zu verkraften gewesen ist.

Wenn Sie an Yogis denken, dann fallen Ihnen sicher auch die vielen Heiligen Männer in den Bergen ein, die halb nackt und nur mit einem Lendenschurz bekleidet, der Kälte des Himalaja trotzen. Sie können mit der Kraft ihrer Gedanken die Körperfunktionen beherrschen, die Körpertemperatur erhöhen, die Atmung, Puls und Herzschlag verlangsamen oder beschleunigen und sie schaffen es sogar, zu levitieren (schweben). Diese Kunststücke gehören natürlich nicht in den Bereich der Heilung, aber sie sollen beim Thema Yogi einfach erwähnt werden. Für Yogis ist das, was sie praktizieren sicherlich wenig esoterisch. Vielleicht wundern sie sich stattdessen über unsere Schulmedizin?

 

 

Buchtipps:

 

Die aktuell vermutlich am ehesten akzeptierte Art der esoterischen Heilmethode ist die Homöopathie, die von Samuel Hahnemann begründet wurde. Er wollte nach dem Grundsatz heilen, dass Gleiches mit Gleichem geheilt werden kann, also zum Beispiel bekommt ein Heuschnupfenpatient Blütenpollen als Gegenmittel oder ein Scharlachpatient Belladonna-Wirkstoffe, da diese Pflanze scharlachähnliche Symptome hervorrufen kann. In der Homöopathie werden häufig Globuli eingesetzt, die den potenzierten Wirkstoff übernommen haben (was anmutet wie in der Alchemistischen Lehre). Man kann Skeptikern hundertmal versuchen zu erklären, dass die in den Globuli enthaltenen Wirkstoffe energetisch die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen. Skeptiker wollen lediglich Wirkstoffe sehen. Je mehr desto besser. Ein mehrfach verdünntes Präparat, das vermutlich tatsächlich kein einziges Atom der Ursprungssubstanz enthält, wird schlicht belächelt. Und das Beste ist, dass ich noch keinen Skeptiker gesehen habe, der einfach mal ein solch wirkungsloses Globuli freiwillig schluckt oder lutscht, um selbst eine Erfahrung damit zu machen. Stattdessen wird das Globuli gemieden wie das Weihwasser vom Teufel. Und warum? Vermutlich aus Angst davor, dass man versehentlich eine Verbesserung des Zustandes erfahren könnte und das würde natürlich nicht zu der eigenen Einstellung passen. Um dies zu vermeiden, muss man also jeglichen Selbstversuch strikt ablehnen und weiterhin skeptische Parolen verbreiten.

 

Eines ist natürlich auch klar: Eine schwerwiegende Krankheit, die man nur durch eine OP heilen kann, würde ja nicht einmal ein Homöopath mit Globuli therapieren wollen. Doch bei gängigen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Entzündungen etc. kann man jederzeit zur Homöopathie greifen. Schließlich haben dieses Wissen schon die Ahnen gehabt und eingesetzt, nur wohl nicht unter einem so modernen Namen. Sie haben einfach Tees und Kräuter eingenommen, sie hatten ja keinen Zugriff auf die Chemieschränke der Pharmakonzerne.

 

 

Interessant der Bericht von 3Sat: Homöopathie – Heilung oder Humbug?

Der Bericht ist natürlich darauf ausgelegt, dass es sich um Humbug handelt, dennoch interessant: https://www.youtube.com/watch?v=mDT7-tb9HS0

 

Buchtipps:

 

Wenn es um Pflanzen und Heilpraktiker geht, kann man auch gleich noch die Bachblütentherapie von Edward Bach erwähnen, die nach demselben Prinzip funktioniert wie die Globuli, allerdings in verdünnter, sprich flüssiger Form eingenommen wird. Sie helfen vor allem der Psyche, die Probleme von innen her anzugehen. Das kommt daher, dass man sagt, dass Ängste oder andere negative Gefühle wie Trauer etc. körperliche Leiden verursachen können. Wenn man die Angst ausschalten kann, kann sich auch der Körper wieder erholen. Alle 38 Blüten gibt es in sogenannten Stock Bottles zum selbst mischen. Bekannt sind die Rescue-Tropfen oder Notfalltropfen, die man bei akuten Problemen einnehmen kann, z. B. Schockzustand nach einem Unfall oder einer schlechten Nachricht etc.

 

Bachblütentherapie kurz vorgestellt (ca 5 min.): https://www.youtube.com/watch?v=PbE8PnBWiVk

 

Tipps:

Die Magnettherapie von Franz Anton Mesmer basierte darauf, dass ein auf den Körper aufgelegter Magnet den Stoffwechsel positiv beeinflussen kann. Man kann heute in Esoterikshops Armbänder bzw. Armringe mit Magneteinlagen kaufen, auch Einlagen für Schuhe oder Magnete zum in der Tasche tragen sind möglich. Schlecht nur, wenn man zeitgleich mit elektrischen Geräten arbeitet und versehentlich Kameras, Handys, USB –Sticks oder Ähnliches magnetisiert.

 

Unter „Mesmerismus“ versteht man heute eine Art der Hypnose oder auch Blitzhypnose, die man sogar in Studiengängen erlernen kann. (https://www.youtube.com/watch?v=6tLcOwESddk)

 

 

Tipps dazu:

Psychotherapie. Die Psychotherapie von Sigmund Freud, der damit das Unterbewusstsein behandelt, ist sicher den meisten ein Begriff. Psychiater gibt es ja auch heute noch und therapiert wird auch häufig und überall. Durch die Be- und Verarbeitung verdrängter Ängste, kann man den Leidensdruck des Körpers mindern und den Patienten heilen. Hier setzte Freud auch auf Traumanalysen (also Traumdeutung) und auf Hypnose, die auch vielfältig Verwendung findet, und sei es nur in Discos als Showeinlage. Aber durch Hypnosetherapien können z. B. Raucher entwöhnt werden.

 

Einführung in die Psychoanalyse: https://www.youtube.com/watch?v=JB76SgOhwm4

Info über das Vorgehen bei der eigenen Traumanalyse: https://www.youtube.com/watch?v=_iOdswAwVW8

 

Tipps:

Vielleicht sollte man im Zusammenhang mit diesen Therapien auch die Rückführungstherapie erwähnen. Sie basiert auf dem Gedanken, dass es eine Reinkarnation gibt, dass unsere Seele also verschiedene Leben nacheinander lebt. Wenn wir Verletzungen oder Probleme aus früheren Leben mit herübergebracht haben, die wir karmisch abarbeiten müssen, dann können diese uns krankmachen. Bei der Rückführung wird man ähnlich wie bei der Hypnose in frühere Leben geführt und kann seine Erkenntnisse von damals bewusst erneut erleben und sich klar machen. Dies fördert den Heilungsprozess.

 

Eine Info hierzu gibt es von Dr. Rüdiger Dahlke: https://www.youtube.com/watch?v=jqSo6y-jev4

 

Wer nicht daran glaubt, dass Menschen mehrmals wiedergeboren werden, für den ergeben auch Rückführungen und Karma keinen Sinn. Oder Letzteres nur begrenzt, denn man kann ja seine Schulden auch im aktuellen Leben abarbeiten müssen. Der Begriff Karma stammt aus den indischen Religionen des Hinduismus, Buddhismus und Jainismus. Man geht davon aus, dass jegliche Handlung – egal ob körperlich oder geistig – eine Folge hat (was sich ja auch logisch anhört). Die Folgen einer Tat können gut oder schlecht sein. Unsere Taten holen uns also ein. Manchmal sofort, manchmal später und manchmal winkt uns eben Lohn oder Strafe erst im nächsten Leben. Da man immer wieder auf die Welt kommt, solange man noch Karma abzuarbeiten hat, ist die Absicht dieser Religionen, möglichst überhaupt kein Karma zu erzeugen, um das Rad der Wiedergeburt zu durchbrechen. Dann kann die Seele aufsteigen ins Nirvana, wo sie glücklich verharrt, ohne nochmals zurückkehren zu müssen. Vorteil der Lehre ist es, dass jeder selbst für seine Taten verantwortlich ist. Die Theorie des Karmas benötigt also keinen strafenden oder belohnenden Gott, sondern regelt sich ganz von selbst. Man könnte aber auch sagen: „Was ihr sät, werdet ihr ernten“ …

 

 

Ein tolles Buch über die Reinkarnation und die Rückführungen ist das von Brian Weiss, aber es gibt noch weitere Tipps:

 

Wie bei jedem Thema liegt jedem Leser ein völlig anderes Buch und es gibt sehr viele hochinteressante Bücher zu diesem Thema. Viele auch mit Fallstudien über geprüfte Fälle, bei denen nachträglich die Informationen überprüft und für richtig befunden wurden, die die Patienten während der Rückführung gegeben hatten. Es gab auch einen TV-Bericht, der wiederum den Skeptikern gefallen dürfte, der zu dem Schluss kommt, dass die Informationen lediglich eingebildet, geträumt, aus unbewusst bekannten Fakten zusammengesetzt oder einfach erfunden oder sogar vom Hypnotiseur und Rückführenden absichtlich dem Patienten eingegeben wurden. Ich würde sagen, dass wie immer bei heiklen Themen eigentlich beide Seiten richtig liegen, denn die Esoterik ist ein weites Feld und es gibt in jedem Bereich Scharlatane, die sich neben den Menschen mit echten Fähigkeiten tummeln. Wer eine Rückführung versuchen möchte, sollte sich einen Profi aussuchen oder es notfalls selbst versuchen.

 

Es gibt eine wunderbare CD von Trutz Hardo, die ich unbedingt empfehlen kann! Hier ist auch nicht die Gefahr, dass die Stimme vom Band dem Hörer eingibt, dass er gleich dies und jenes erlebt, sondern die Stimme fragt stattdessen: Was sehen Sie? Was hören Sie? Wen haben Sie getroffen? Etc. Einfach mal versuchen:

 

Meditation, Yoga, und autogenes Training gehören bereits zu den weniger schief angesehenen Themen, für die man sogar einen Volkshochschulkurs besuchen kann. Sie dienen heute in erster Linie dem Stressabbau. Wem die Verrenkungen beim Yoga zu anstrengend sind oder ein Lotussitz bei der stundenlangen Meditation einfach nicht erstrebenswert erscheint, der greift zum autogenen Training und macht einfache Entspannungsübungen mit, die Körper und Seele lockern und für kurze Zeit aus dem Alltag reißen. Allen gemeinsam ist es, die innere Ruhe zu finden, bei der Meditation möglichst noch zusätzlich zur Erleuchtung zu kommen oder einfach wie beim autogenen Training den Körper zu entspannen und Stress abzubauen.

 

Info bei YouTube hierzu (als Beispiel):

Kundalini Yoga wird in ca 30 min hier vom Profi erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=R4Et5iQFoPI

Und wenn es ein über 100 Jahre alter Yogi vormacht, sieht das so aus: https://www.youtube.com/watch?v=Nvu1HHQnobc

 

Meditation funktioniert eigentlich auch wenn man es ganz alleine versucht, es empfiehlt sich aber zu Beginn eher, eine geführte Meditation zu versuchen. Die ist am besten mit einer CD möglich, sodass ich in diesen Bereichen ein Set aus CD und Buch zum Einstieg empfehlen würde. Es gibt eine große Auswahl und ich möchte nur zwei Sets erwähnen, gut wäre, wenn Sie erst mal reinlesen und reinhören, ob Ihnen das Buch liegt und die Stimme angenehm erscheint. Ansonsten einfach mal weiter stöbern. Außerdem empfiehlt sich eine angenehme Sitzgelegenheit, da nicht jeder Stuhl oder jedes Sofa gleichermaßen geeignet ist:

Zum Yoga empfiehlt sich eher eine DVD, bei der man die Übungen anschaulicher erklärt bekommt als in einem Buch. Außerdem wäre eine Matte als Unterlage für die Übungen nicht schlecht als der harte Boden Zuhause. Für einige Übungen benötigt man ein Stützkissen, auch ein solches habe ich in den Tipps mal aufgeführt:

In den Bereich Entspannung fallen viele der heute möglichen Wellnessbehandlungen wie Heubäder oder spezielle Massagen, die man aber eigentlich nicht mehr wirklich der Esoterik zuordnen sollte. Wobei man möglicherweise eine Hot Stone Massage schon argwöhnisch betrachtet oder auch die Massagen, bei denen einem die flinken kleinen Masseusen auf dem Rücken herumtrippeln.

 

Eher esoterisch anmutend wirkend dafür Musik- oder Licht- und Klang- und Farbtherapien oder auch Aroma- und Edelsteintherapien. Auf Edelsteine sind wir bereits separat eingegangen. Klangtherapie haben wir schon im Bereich der Klangschalen kurz angesprochen, aber es gibt auch Klangtherapien mit anderen Instrumenten wie Didgeridoos. Zu allen Bereichen empfehle ich unten noch Bücher.

 

 

 

Buchtipps:

Aromatherapien in Form von Duftölen sind sehr einfach anzuwenden und erschwinglich, da ein Teelicht mit Stövchen plus ein paar Tropfen natürliches Duftöl für jeden erschwinglich sind. Man muss aber aufpassen, wenn man Aromatherapien in Bädern anwenden möchte. Einige Öle lösen Kontaktallergien aus, manche wirken giftig. Eine genaue Vorabinformation vor der Anwendung ist daher unerlässlich! Bitte informieren Sie sich auf jeden Fall ganz genau beim Fachmann, bevor Sie irgendetwas selbst versuchen und sich oder andere damit in Gefahr bringen!

 

Einleitende Info aus der Apotheke: https://www.youtube.com/watch?v=rz7BznevcnQ

Wer es ein wenig ausführlicher haben möchte, der kann sich hier über die Wichtigkeit der Qualität der ätherischen Öle informieren: https://www.youtube.com/watch?v=VQxgRfMEnpo

 

Tipps:

Wir hätten auch noch die Geomantie, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Energiezentren zu finden. Insofern sollte man sie im Bereich Esoterik vielleicht in derselben Rubrik wie das Feng Shui erwähnen, das ja auch dazu da ist, Energien besser fließen zu lassen. Aber Geomantie kann schädliche Erd- bzw. Wasserstrahlen oder auch elektromagnetische Felder aufspüren, die man natürlich nicht mal eben so beseitigen kann, wie wenn man beim Feng Shui ein Möbelstück umstellen würde. Im Bereich Geomantie lernen Sie auch Dinge über die Kraftpunkte und Kraftlinien (Ley Linien) der Erde und meist fließt hierbei das Rutengehen noch mit ein. Dieses ist oft eher daher bekannt, dass man mit der Rute Wasseradern findet, entweder um Brunnen zu erschließen oder um Wasseradern im Haus zu finden und zu „umgehen“. Gerade überkreuzende Wasseradern unter dem Bett sollte man unbedingt vermeiden, wenn man einen erholsamen Schlaf sucht.

 

Doch von vorn. Der Ursprung der Geomantie liegt darin, dass diese eine Methode der Wahrsagerei war. Aus Punkten im Sand oder auf dem Boden konnte man die Zukunft ablesen. Diese geomantischen Punkte (es gibt 16 Figuren) sind auch auf den Großen Lenormandkarten mit abgebildet, da Mlle Lenormand diese angeblich mit in ihre Künste einfließen ließ. Die Methode stammt aus dem arabischen Raum und wurde hier nach den ersten Übersetzungen der Texte im 12. Jahrhundert bekannt. Esoteriker der damaligen Zeit haben die Methoden dann übernommen und abgewandelt. Die Methode von Robert Fludd zum Beispiel beruft sich auf die 16 Figuren und 4 Linien, die aus ein oder zwei Punkten bestehen können. Das erinnert an die Trigramme und Hexagramme aus dem I Ging, nur eben mit 4 gepunkteten Linien statt 3 gestrichelten. Jedenfalls wurden wahllos Punkte auf die Erde oder ein Stück Papier gemalt und dann in dem Raster ausgezählt. Wer sich genau für diese Methode interessiert, kann sich einen Überblick bei Wikipedia verschaffen.

 

Buchtipps:

 

Heute ist diese Methode jedoch nicht besonders populär oder bekannt. Dagegen wird der Begriff Geomantie neuerdings hauptsächlich im Zusammenhang mit den Kraftpunkten der Erde und den Ley Linien verwendet. Und was ist das nun wieder?

 

Man sagt, dass auf der Erde Kraftfelder existieren, fast wie die Chakren im menschlichen Körper. Es gibt also energetisch besonders aufgeladene Punkte. An diesen besonderen Punkten haben unsere Ahnen ihre Tempel oder andere wichtigen Bauten erstell, oft stehen an diesen Stellen Megalithen. Interessanterweise, so wurde Anfang des 19. Jahrhunderts herausgefunden, stehen oft historisch wichtige Bauwerke direkt in einer Linie. Also auf aneinandergereihten Kraftpunkten. Das ergibt Kraftlinien oder Ley Linien.

 

Einblick bei YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=t2gXPF6eyvM

Oder auf Englisch: https://www.youtube.com/watch?v=j__7EdwLDyE

 

Wer sich dafür interessiert, sollte sich aber unbedingt die vielen ausführlichen Berichte und Interviews darüber anschauen, die dauern dann aber auch mal eine Stunde oder länger.

 

 

 

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