Edelsteine

Über Edelsteine könnte man gleich ganze Bücher schreiben statt nur eine Einführung. Edelsteine werden schon seit jeher als Heilsteine eingesetzt. Berühmte Personen wie die Heilige Hildegard von Bingen haben bereits die Heilwirkungen der Steine festgestellt und die Steine im Krankheitsfall angewendet. Edelsteine werden auch einfach gerne eingesetzt, wenn man hübsche Schmucksteine haben will. Oder man trägt sie, weil sie – angeblich – mit bestimmten Sternzeichen korrespondieren. Manche mögen einfach bestimmte Steine gerne und tragen sie in der Hosentasche mit sich herum.

 

Steine haben darüber hinaus auch magische Bedeutungen. Ein kleines Tigerauge soll ja im Geldbeutel mitgetragen das Geld anlocken … Man soll Wünsche in die Steine projizieren können. Oder aber man benutzt sie einfach zur Entstörung der Atmosphäre. Rosenquarze schirmen uns vor dem Elektrosmog ab, der von unseren Bildschirmen und Radioweckern ausgeht, und sehen dazu noch gut aus. Außerdem ist es modern geworden, Steine auch z. B. in Wasser einzulegen und es zu trinken.

 

Eine kurze Einführung als Beispiel: ein Ausschnitt aus dem Vortrag von Michael Gienger, in dem er auch auf die Steinheilkunde der Hl. Hildegard eingeht:

https://www.youtube.com/watch?v=tz7NnkCjyKQ&target="_blank"

 

Auch wenn Steine an sich nicht gefährlich sind, sollte man von der inneren Anwendung wie dem Lutschen oder Schlucken und dem Einweichen zwecks späterem Trinken oder der Verwendung als Heilwasser zur äußeren Anwendung zunächst absehen, wenn man sich nicht gut genug damit auskennt. Steine bestehen ja aus mineralischen Verbindungen und nicht alle sind ungefährlich oder ungiftig. Pyrite enthalten z. B. Schwefel und ich würde nicht unbedingt ein Schwefelwasser trinken wollen. In Realgaren sind Arsenspuren und auch dies ist nicht ungefährlich – sofern man überhaupt an ein Exemplar gelangt.

 

Nun, Sie sehen, über Edelsteine könnte man in aller Ausführlichkeit diskutieren. Ein faszinierendes Thema und eigentlich immer aktuell. Wenn Sie sich damit beschäftigen möchten, kommt es darauf an, für welchen Bereich Sie sich interessieren. Für die Edelsteinheilkunde? Dann sind Sie mit einem Buch von Michael Gienger gut beraten. Möchten Sie lieber wertvolle Schmucksteine sammeln? Dann brauchen Sie ein Fachbuch, das auch erklärt, wie Sie Fälschungen erkennen können. Möchten Sie lieber nur Mineralien selbst suchen und sie dann bestimmen? Dann brauchen Sie einen Steinführer. Wollen Sie es lieber mit der Magie probieren? Dann wäre ein einschlägiges Hexenbuch ganz gut.

 

Wo wir bei Magie und Steinen sind – kennen Sie den Fluch des Hope Diamanten? Nun, dann schauen Sie mal hier: https://www.youtube.com/watch?v=q0WhVuHuvVUtarget="_blank"

 

Worüber Sie sich in jedem Fall informieren müssen, wäre die Aufbewahrung von Steinen. Man sagt, dass Steine eine gewisse Schwingungsenergie besitzen, die natürlich bei kleinen Steinen nur sehr sanft ist. Falls Sie darüber lächeln, dann denken Sie daran, was Sie im Chemieunterricht gelernt haben, als es um die Atome und Protonen und Neutronen ging … die sind nämlich nicht starr, die umkreisen einander. Also auch die Atome im menschlichen Körper oder die im Stein. Sogar unser Gehirn hat elektrische Ströme, die man mittels EEG messen kann … Also die Steine haben sanfte Energien, und wenn Sie sie zur Heilung einsetzen möchten, dann bedenken Sie bitte, dass Rohsteine besser helfen als die geschliffenen. Diese wurde während der brutalen Schleifprozedur eigentlich „abgetötet“ und können nicht mehr heilend schwingen.

 

Praktischerweise trägt man natürlich Trommelsteine mit sich, weil sie klein genug sind. Davon sollte man aber nicht zu viele auf einmal bei sich tragen, weil die Schwingungen sich gegenseitig stören oder überlagern. Sie haben dann zwar noch immer bunte Steine bei sich, aber diese „arbeiten“ dann nicht. Auch bei der Aufbewahrung sollten Sie daran denken, nicht einfach alle in einem großen Kübel zu lagern – außer natürlich Sie erwarten von den Steinen keine Dienstleistungen mehr. Neu gekaufte Steine oder verwendete Steine sollten Sie nach einer Reinigung unter fließendem Wasser (giftige Steine ausgenommen) vollends „entladen“ und im Sonnenlicht (auch nicht jeden in die Sonne legen, viele verblassen völlig!) wieder aufladen.

 

Sammler können die Steine in kleinen Sammelschachteln mit Lupe im Deckel aufbewahren, Magier werden eher zu schwarzen Seidentüchern greifen, um Fremdschwingungen fernzuhalten.

 

Nicht jede Beschäftigung mit Edelsteinen ist also esoterisch. Sie haben eine große Auswahl. Und niemand verbietet Ihnen, sich einfach nur ein paar schöne Steine anzuschaffen, die Ihnen gefallen – ohne dass Sie irgendetwas Spezielles mit ihnen vorhaben.

 

Wenn ich eine Brücke zum Feng Shui schlagen darf: wunderschöne Drusen (Amethyst) oder große Bergkristalle eigenen sich hervorragend zur Aufstellung und Harmonisierung im Wohn- oder Schlafzimmer. Rosenquarze sind ebenfalls höchst beliebt und leicht erhältlich.

 

Je nachdem, womit Sie sich vorrangig beschäftigen möchten, werden Sie auch spezielle Bücher und vor allem andere Steine kaufen. Und danach richten sich auch eventuell notwendige Aufbewahrungsgefäße oder Zubehör wie Lupen.

 

Wichtigstes Standardwerk über Steine:

 

zum schnellen Einstieg:

Wer sich den Steinen zunächst vorsichtig annähern möchte, sollte sie sich einzeln zusammenkaufen (also nach persönlichem Geschmack oder wegen einer bestimmten Heilwirkung) oder für den ersten Überblick eine günstige Alternative als Set wählen:

 

Dabei muss man natürlich beachten, dass man bei günstigen Sets oder säckchenweisen Kauf nicht die höchstmögliche Qualität bekommt. Solange Sie aber noch nicht wissen, ob Sie die Edelsteine zum Hobby machen wollen oder wenn sie die Steine nur als optischen Blickfang benötigen, dann reicht so ein Set zunächst aus.

 

Wer speziell Steine kaufen möchte wegen ihrer Heilwirkung, sollte sich ohnehin vorab informieren, welche er am ehesten brauchen kann. Gängig wären z.B. Amethyste gegen Kopfschmerz oder roter Jaspis bei Magenproblemen, Rosenquarz bei Herzproblemen etc. Ein spezielles Set hierzu ist ebenfalls erhältlich:

Wer sich eher für Schmucksteine interessiert, wird im Idealfall auch ein spezielles Schmuckstück (Ohrring, Anhänger, Kette) mit dem gewünschten Stein aussuchen. Wer sich nicht festlegen möchte, kann auch in diesem Bereich zu einem Set greifen:

Hierbei darf man nicht vergessen, dass es sich nur um Halb-Edelsteine handelt. Wer einen richtigen Edelstein wie einen Smaragd oder Saphir sucht, der wird bei solchen Sets nicht fündig werden. Bei echtem Schmuck aber bitte genau die Quelle prüfen, um nicht für teures Geld eine Fälschung zu kaufen!

Künstliche Steine/Zirkone fallen bereits durch den Preis auf, auch wenn sie natürlich nicht hässlich sind und meist als künstliche Steine auch direkt ausgewiesen werden:

Zur Dekoration gibt es schöne Stücke, am besten vom Fachhändler zu beziehen. Aber Achtung! Wirklich gute Stücke sind teilweise extrem teuer:

Wer Steine zu magischen Zwecken einsetzen möchte, wird sich ein entsprechendes Einzelstück suchen oder zu einem Amulett oder Talisman greifen, welcher eine Kombination aus Symbol und Stein darstellt.

 

 

Zum Beispiel:

Was Sie beim Thema Steine unbedingt noch beachten sollten, ist, dass Steine noch weit mehr Forschungsspielraum bieten, als die soeben aufgezählten Punkte vermuten lassen. Wenn Sie nur mal eine Sekunde über den Steinkreis in Stonehenge nachdenken oder steinerne Kalender, wie den der Maya, dann wissen Sie, in welche Richtung ich Ihre Gedanken lenken möchte. Steine in der Forschung, alte Bauwerke etc. Ein spannendes und gesondertes Thema, zu dem ich Ihnen ein Buch empfehlen möchte, das genau auf diese verschiedenen Sparten eingeht und weitere Anregungen zur eigenen Forschung bietet:

 

Doch kommen wir zum Schluss noch zur Aufbewahrung der kleinen Freunde. Ihrer Fantasie sind hier ja keine Grenzen gesetzt, doch sollten sie die Steine möglichst „artgerecht“ lagern. Klar kann das auch in einem alten Schuhkarton sein, aber viele Steine auf einem Haufen, die möglicherweise noch geschüttelt werden, ergeben natürlich unschöne Kratzer und wirken sich wertmindernd aus. Sie sollten ihre Diamanten nicht gerade mit den weichen Türkisen oder dem Bernstein zusammen in eine Schachtel stecken, auch Quarze mit Mohshärte 7 können bereits einen netten Schaden anrichten … Also lieber aufpassen!

 

Die Aufbewahrungsart ist Geschmacksache: Holzboxen, Seidentücher (Naturmaterial wie Holz und Seide ist bevorzugt zu nutzen!), Plastik- oder Glasdosen etc.:

Im Fachhandel gibt es auch Spezialangebote für Mineraliensammlungen!

 

Zum Abschluss noch ein interessantes Video über Steine und Stein-Sucher:

Planet Wissen – Edelsteine“:

 

https://www.youtube.com/watch?v=Ao9FHEONfCw

 

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