Wahrsagen/Orakel/Hellsehen

Dies ist ein ganz besonders faszinierendes Gebiet und auch ganz besonders umstritten. Streng gläubige Christen sind gegen jede Art der Wahrsagerei, da die Vorhersagen ein gottgegebenes Privileg seiner Propheten sind. Anscheinend hat Gott jedoch nicht das Recht, dieses Privileg heute noch an jemandem zu vergeben ??!?!?! Wir lassen jedem seine Meinung darüber, müssen aber feststellen, dass es neben den gängigen Scharlatanen, die es in jeder Berufssparte gibt, auch äußerst begnadete Hellseher und Wahrsager gibt – die völlig ohne Hilfsmittel auskommen und treffsichere Vorhersagen machen können. Wer nicht das Glück hat, hellsichtig geboren worden zu sein, muss leider auf Karten oder Ähnliches zurückgreifen. Die Möglichkeiten sind wirklich vielfältig und können auf keinen Fall abschließend hier aufgezählt werden. Wir widmen uns daher einfach den wichtigsten Methoden, über die jeder Esoteriker oder auch Skeptiker früher oder später stolpert.

 

Jedem geläufig ist sicher der Name Nostradamus, der mit seinen verschlüsselten Vorhersagen auch schon lange das Publikum in zwei Lager spaltet. Sind seine Vorhersagen so allgemein, dass sie immer mal zutreffen können oder auch nicht? Oder stimmen sie alle, aber wir konnten sie noch nicht richtig entschlüsseln? Die Frage können wir an dieser Stelle leider nicht beantworten. Wir kennen die korrekte Antwort nämlich auch nicht und sind auf Spekulationen angewiesen, wie jeder andere Mensch auch.

 

Ein interessanter Bericht über Nostradamus wurde auf 3Sat ausgestrahlt und kann bei YouTube nochmals angeschaut werden: https://www.youtube.com/watch?v=dEHm3dcEDlw

 

Berühmter als Nostradamus und genauer in seinen Vorhersagen war jedoch der Amerikaner Edgar Cayce, auch „der schlafende Prophet“ genannt. Der Bericht geht zunächst auf Nostradamus ein, um dann den Vergleich zu Edgar Cayce zu ziehen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=ikGKVYynz3o" target="_blank"

 

Ebenfalls sehr berühmt und Namensgeberin der Lenormandkarten war die ehemalige Klosterschülerin Marie Anne Lenormand, die dank ihrer Fähigkeiten sogar Napoleon und Josephine beraten durfte. Sie hatte eine enorme Trefferquote und wurde von den reichsten und berühmtesten Personen der damaligen Zeit konsultiert. Sie kannte sich nicht nur mit dem Kartenlegen, sondern auch mit dem Handlesen und der Astrologie sowie einigen anderen okkulten Themen aus.

 

Es gibt Menschen, die ohne jegliche Hilfsmittel die Zukunft sehen können, andere benötigen dazu – als Konzentrationshilfe – den Blick in die Kristallkugel, den schwarzen Spiegel oder eine klare Wasserfläche. Oder sie lesen aus der Hand oder aus den Karten. Die Methoden sind unglaublich vielfältig.

 

Das Interessante an dem Thema ist aber stets: Funktioniert es? Stimmt auch alles? Wenn man die Zukunft vorhersagen kann, steht sie dann bereits unerschütterlich fest und wir sind unserem Schicksal ausgeliefert? Als Hilfsmittel zur Beantwortung dieser Frage werden stets verschiedene esoterische Punkte angeführt und es gibt Vertreter jeder Meinung. Zum einen gibt es die Ansicht, dass alles ohnehin vorherbestimmt ist und wir nichts gegen unser Schicksal tun können. Das wäre schlecht für Magier, die dann keinen Einfluss darauf nehmen können, auch wenn sie ihre geballte magische Kraft einsetzen. Dies wäre aber gut für Hellseher, denn wenn sie ihren Job beherrschen können sie minutiös unser Leben vorhersehen – was auch manchmal Vorteile hat, wenn sie beruhigend und Trost spendend auf uns einwirken können.

 

Dann wäre da die andere Meinung: Alles ist offen, nichts steht von vornherein fest. In dem Fall können die Magier wild ihre Künste an uns versuchen, um das Leben in die gewünschte Richtung zu biegen, Wahrsager können jedoch nur einen Teil der künftigen Ereignisse (die am wahrscheinlichsten sind) korrekt vorhersagen.

 

Und dann gibt es noch die dritte Meinung: einige unserer Erfahrungen, die wir in diesem Leben auf der Erde machen sollen, und in die noch andere Seelen verwickelt sind (wir haben das alles im Jenseits zwischen zwei Leben miteinander abgesprochen) müssen wir definitiv und unumstößlich machen. Weil wir genau aus diesem Grund hergekommen sind. Wir müssen bestimmte Dinge lernen und erfahren, und wenn wir versuchen, diese auszuschalten oder zu umgehen, dann müssen wir zwangsläufig scheitern, weil wir uns sonst selbst den Sinn und die Erfahrung in diesem Leben verwehren würden. Dinge, die wir also auf jeden Fall erleben müssen, sind nicht abwendbar, aber dafür vorhersehbar, weil sie sicher eintreffen. Andere Erfahrungen sind optional und daher beeinflussbar, aber auch umgehbar und daher nicht immer vorhersehbar. Man würde sie wohl so lange sehen, wie sie angestrebt werden und dabei sind, sich zu verwirklichen. Ändert man seine Meinung und lässt eine Idee oder Beziehung fallen, dann ist in dem Moment die Vorhersage hinfällig oder eben falsch. Das Problem ist nun, dass wir nicht im Voraus wissen können, welche Erfahrungen unumgänglich sind und welche nicht. Daher sind auch Vorhersagen nicht einschätzbar.

 

Nun kann allerdings nicht jeder ohne Hilfsmittel einfach so die Zukunft vorhersagen, daher werden wir einige der interessantesten einfach vorstellen: Wir können leider innerhalb des geplanten Umfangs für jedes Thema keinen Kurs anbieten, um Karten legen zu lernen oder zu pendeln, aber wir können die Hilfsmittel vorstellen und eine Einführung dazu bieten.

 

Zunächst zum Pendel. Das Pendel ist an sich eine recht einfache Sache. Vielleicht kennt das der ein oder andere noch aus der Schule – schon damals konnte man mithilfe seiner Halskette und eines Anhängers über einem Blatt Papier pendeln, um seine Noten zu ermitteln oder durch Rechts-/Links- oder Kreisbewegungen Antworten auf brisante pubertäre Fragen zu erhalten. Schon damals habe ich auch gesehen, dass man mithilfe seines Fingerrings an einer Kette über den eigenen Puls gehalten, das Geschlecht des zukünftigen Kindes angezeigt bekommen kann oder soll.

 

Wie man also pendelt und womit spielt eigentlich keine Rolle. Heutzutage funktioniert es aber genauer, wenn man eine Buchstaben- oder Zahlentafel benutzt und darüber ein Messing- oder Kristallpendel hält. Konzentration und eine ruhige Hand sind dabei gefragt. Und für Skeptiker ist ganz klar, dass unbewusste Muskelzuckungen und geheime Wünsche die Hand bzw. das Pendel lenken und dadurch die gewünschten Antworten geben. Besser ist es daher, die Fragen anderer zu beantworten, auf die man die Antwort überhaupt nicht kennt. Ein Betrug oder unbewusste Beeinflussung des Ergebnisses ist dann so ziemlich auszuschließen.

 

 

Infos zum Pendeln gibt es vom Experten hier:

https://www.youtube.com/watch?v=oWc1EBVc1os

 

Wer es mal probieren will und zunächst noch für günstiges Geld, der sollte sich ein Anleitungsbuch mit Messingpendel kaufen. Später ist es besser, wenn man sich ein Pendel persönlich aussucht, das einem am besten liegt und wenn man auch die passenden Tafeln selbst anfertigt oder zumindest diejenigen kauft, die einem gefallen und nicht die, die automatisch in den verschiedenen Sets angeboten werden.

 

Mein Tipp:

 

Wer lieber visuell arbeitet und vielleicht keine besonders ruhige Hand hat, für den gibt es andere Möglichkeiten: Tarotkarten und Wahrsagekarten in Hülle und Fülle. Für jeden Geschmack gibt es Karten mit Elfen, Blumen, Farben und jeglicher gewünschter Symbolik. Daneben natürlich die traditionellen Karten wie allen voran das beliebte Rider Wait Tarot oder auch das Crowley Tarot nebst anderen historisch überlieferten Decks. Die Auswahl ist unglaublich groß. Wichtig für Anfänger ist, dass man etwas mit den Bildern und Symbolen anfangen kann. Wenn Sie sich überhaupt nicht in den gängigen Tarots zurechtfinden und lieber Blümchen und Elfen drauf haben wollen, dann steht dem nichts im Wege.

 

Allerdings bringt gerade die Beschäftigung mit den historischen Decks viel von der Symbolik und der ursprünglichen Idee des Tarot mit sich, was ein neumodisches, abgewandeltes Deck einfach nicht bietet, seien auch noch so schöne Blümchen oder Zwerge drauf.

 

Die Tarotdecks bestehen aus 78 Karten. 22 gehören zur Großen Arkana, der Rest zur Kleinen Arkana. Diese haben sich später zu den Spielkarten entwickelt. Sie beinhalten vier „Farben“ Kelch, Münzen, Stäbe, Schwerter statt Herz, Pik, Karo, Kreuz und außerdem As, Königin, König, Ritter, Bube. Es gibt auch die Möglichkeit, mit Skatkarten die Karten zu legen. Viele Leute bevorzugen jedoch die bunten Tarotkarten mit den ausgefeilten Motiven. Es gibt in diesem Bereich aber kein „Richtig“ oder „Falsch“ – man sollte lediglich darauf achten, dass man zum Wahrsagen ein Kartendeck wählt, das einem gefällt und das für einen selbst stimmig ist. Ansonsten bekommt man nur oberflächliche oder überhaupt keine bzw. falsche Ergebnisse.

 

Einige sehr gängige Kartendecks können wir Ihnen hier empfehlen, bitten achten Sie darauf, dass es die Karten sogar in verschiedenen Größen gibt, also klein und handlich, Mini (eher ungeeignet) und auch in sehr groß (diese sind schlechter zu mischen und je nachdem, welche Legesysteme man benutzen möchte, auch sehr platzintensiv).

 

Günstig für Einsteiger sind Sets, die aus (Rider Waite) Karten und Buch bestehen, aber nicht jedes Buch ist gleich gut geeignet, sodass man am besten überall mal reinblättert und dann lieber Karten und Set getrennt anschafft. Sehr gut geeignet sind allerdings die Bücher von Hajo Banzhaff, von dem es auch noch Sets gibt (der gute Mann ist leider bereits verstorben, aber zu seinem alten Büchern können Sie praktisch bedenkenlos greifen):

Auch zum zweitbeliebtesten Deck, dem von Aleister Crowley gibt es Pocketkarten sowie ein Anleitungsbuch, bei dem Hajo Banzhaff mitgewirkt hat. Karten und Buch kann man bedenkenlos empfehlen. Zur weiteren Vertiefung des Themas sind natürlich zusätzliche Bücher hilfreich. Es ist bei Fachbüchern ja meist so, dass wenn man nur eines zum Thema liest, man praktisch automatisch die Meinung des Autors übernimmt und nicht weiter hinterfragt. Erst wenn man sieht, wie andere, die sich damit beschäftigt haben, das Thema aufbereiten, kann man abwägen, wer wohl eher richtig liegt und zu welcher Ansicht man tendiert, bzw. welche Deutungen der Karten bei der eigenen Übung am meisten Sinn ergeben. Das kann bei jedem unterschiedlich sein, daher ist es wichtig, dass jeder das Kartendeck findet, das ihm am besten liegt und sich auch intensiv damit beschäftigt. Manchmal treffen auch Deutungen zu, die zuvor noch kein Autor erwähnt hat, bzw. von denen man noch nichts gehört hat, da die Anzahl der Bücher zum Tarot immens ist und man natürlich unmöglich jedes einzelne lesen kann.

 

Klassische Tarots, die eventuell weniger dem modernen Kunstgeschmack entsprechen, die aber die Vorläufer der heutigen Decks sind, wären das Tarot de Marseille oder das Visconti-Sforza-Deck, welches aber zur Zeit nicht erhältlich ist. Bitte achten Sie auch darauf, dass die meisten neumodischen Decks oder auch die sehr alten Decks nicht gleichzeitig mit einem Buch zu haben sind. Sie enthalten meist nur ein Booklet, was einem Einsteiger kein vertieftes Wissen bringt. Wenn man die Grundbedeutung der einzelnen Karten einmal intus hat, dann spielt es später keine Rolle ob auf ihrer Karte „Der Magier“ ein grinsender Kobold oder eine Elfe oder irgendein Firlefanz abgebildet ist. Sie wissen dann, was der Magier bedeutet und können das Wissen unabhängig von dem aufgedruckten Bild abrufen. Aber eben nur, wenn Sie sich die Grundlagen gut erarbeitet haben. Ich empfehle Ihnen daher unbedingt, mit einem gängigen Deck zu beginnen und dann können Sie anschließend zu jedem Deck greifen, das ihr Herz höherschlagen lässt.

 

 

 

 

Hier sehen Sie zum Beispiel noch das Tarot de Marseille:

 

 

Die nächstbeliebten Karten nach dem TAROT sind wohl – abgesehen von den überall erhältlichen Skatkarten – die Lenormandkarten. Hier unterscheidet man die „großen Lenormandkarten“ und die „kleinen Lenormandkarten“. Von den großen Lenormandkarten habe ich allerdings seit Jahren nichts mehr gehört, und obwohl ich sie selbst besitze, finde ich die Legungen damit gewöhnungsbedürftig. Es wird behauptet, dass Mademoiselle Lenormand, der wir die Karten zu verdanken haben (wir haben über sie bereits eingangs berichtet) diese Karten selbst entworfen hat, um darin ihr Wissen über Geomantie und Astrologie und andere Künste einfließen zu lassen. Doch die Behauptung darf angezweifelt werden.

 

Wer einen Blick auf die Karten werfen möchte, kann das hier tun: (Buch und Set sind nur noch gebraucht erhältlich):

Ich möchte Anfänger aber noch mal davor warnen, sich Decks anzuschaffen, zu denen es wenig oder keine Lektüre gibt. Denn man kann sich dann einfach nicht ausreichend Informationen darüber aneignen und muss dazu übergehen, sich eigene Bedeutungen zu erarbeiten. Für einen Anfänger auf jeden Fall ziemlich schwierig.

 

Daher empfehle ich lieber die kleinen Lenormandkarten, die es wie beim Tarot in mannigfaltiger Ausführung gibt. Wer jedoch denkt, dass es einfacher ist, sich die Bedeutung der 36 Karten anzueignen als die der 78 Tarotkarten, der wird schnell eines Besseren belehrt werden. Denn diese Karten werden üblicherweise alle gleichzeitig zu einem großen Bild ausgelegt und erst die Lage und Position der Karten nebeneinander oder zueinander bzw. die Entfernung gibt Rückschlüsse auf die Bedeutung. Zudem steht jede Karte gleichzeitig für Personen, Ereignisse, Orte, Jahreszeiten etc. und muss daher auf vielen Ebenen gedeutet werden. Es lohnt sich zwar, sich damit zu beschäftigen, aber man muss sich wirklich intensiv bemühen.

 

Es gibt sehr schöne Decks, die bereits für wenig Geld zu haben sind. Dann jedoch meist nur mit einem kurzen Booklet und einer Minianleitung. Sie sollten sich auf jeden Fall ein Buch dazu anschaffen, als Anfänger am besten als Set. Sobald Ihnen die Bedeutungen geläufig sind, können Sie beliebige Karten kaufen.

 

Über die Jahre habe ich auch mit verschiedenen Decks gearbeitet, aber nicht alle sind immer noch erhältlich und es kommen auch ständig neue hinzu. Standardkarten, die auch aktuell verfügbar sind, sind folgende:

Ein hilfreiches Buch wäre zum Beispiel:

Ebenfalls beliebt sind die kleinen Zigeuner-Wahrsagekarten, die ebenfalls aus 36 Karten mit Symbolen bestehen. Erhältlich als kleines Kartendeck mit Booklet, aber zum Glück auch mit Anleitungsbuch, jedoch bereits sehr viel weniger Infomaterial als bei den Lenormandkarten.

 

Meine Empfehlungen:

Das Buch, mit dem ich gearbeitet habe, ist leider nicht mehr erhältlich, aber folgendes Set ist ebenfalls empfehlenswert:

Daneben gibt es noch die Kipper-Karten, ebenfalls ein Deck mit 36 Karten sowie aufgedruckter Symbolik. Hier gilt dasselbe wie für die Zigeunerkarten: Es gibt vergleichsweise wenig Bücher dazu, die Karten selbst sind jedoch mit einem Booklet und Anleitung erhältlich. Die mystischen Kipperkarten sind sehr schön:

Anleitungsbuch zu den Kipperkarten (allerdings zeigen die Bilder im Buch nicht das oben empfohlene Set):

Sie sehen schon: Ich bin ein Fan der gängigen Methoden, zu denen man auch reichlich Infomaterial bekommt, um sich wirklich tief in die Materie einzuarbeiten. Da aber jeder Mensch anders ist, haben Sie vielleicht gerade Ihren Spaß daran, mit einem seltenen Deck und auf eigene Gefahr sich alles selbst beizubringen – das ist nichts Schlechtes, nur leider gelingt es nicht jedem ;)

 

 

 

Übrigens finden sich zu den Karten auch schöne Videos mit Anleitungen auf YouTube! So kann man es auch viel besser visualisieren, als wenn ich es hier trocken erklären würde … Es macht auch keinen Sinn, alle Symbole aller Karten hier herunterzubeten, das wäre todlangweilig für den Leser. Stöbern Sie und schauen Sie sich nach Karten um, die Ihnen persönlich gut gefallen, dann haben Sie schon die erste Hürde zum Erfolg genommen!

 

Neben diesen gängigen Karten gibt es mehrere Auswüchse verschiedener Engel- und Götterkarten, Aura-Soma-Karten, Zahlenkarten, Edelsteinkarten etc. Sie können fast alle Motive mit und ohne Anleitungsbücher als Kartendeck kaufen und damit die Zukunft mehr oder weniger exakt vorhersagen. Sie müssen dabei bedenken, dass bei besonderen Karten wie zum Beispiel Engelsbotschaften auf den Karten eine Nachricht aufgedruckt ist, die keinen oder nur sehr wenig Spielraum für so umfassende Deutungen lässt, wie es bei den gängigen Wahrsagekarten mit ihrer Kombinationsvielfalt möglich ist. Sie werden dabei zwar mit einer präzisen Botschaft „abgespeist“, aber können damit unter Umständen rein gar nichts anfangen.

 

Wer es versuchen möchte: Die Engelkarten von Doreen Virtue sind wunderschön gemacht und enthalten inspirierende Botschaften:

 

Karten und Pendel, so wie wir es bisher beschrieben haben, sind ganz gängige Methoden des Hellsehens, doch es gibt auch noch weitere teilweise ungewohnte aber auch lediglich unbekannte Methoden, um einen Blick in die Zukunft zu werfen.

 

Sollten Sie sich mit der asiatischen Kultur verbunden fühlen, haben Sie hier eine reiche Auswahl an chinesischen Orakeln (das Deck, das ich selbst besitze, ist leider nicht mehr erhältlich, daher kann ich es nicht vorstellen), Glücksstäbchen, Astrologiekarten, einem Drachenorakel, Münzorakel und – dies ist das einzig ernst zu nehmende davon, zumindest meiner persönlichen Ansicht nach: dem I GING (dem Buch der Wandlungen).

 

Es gibt im Chinesischen 8 Trigramme, die aus Strichen bestehen. Es handelt sich dabei um unterbrochene und durchgezogene Linien. 3 Kombinationen daraus bilden ein Trigramm. Es gibt 8 Möglichkeiten: 3 durchgezogene Striche übereinander oder 3 unterbrochene Striche übereinander sowie 6 weitere Kombinationen daraus.

 

Zwei Trigramme werden zu einem Zeichen kombiniert, einem Hexagramm. Davon gibt es wiederum 64 Möglichkeiten und jedes Hexagramm hat eine bestimmte Bedeutung, entweder aus philosophischer Sicht oder auch als Zukunftsdeutung.

 

Die Striche werden aber nicht willkürlich gesetzt, sondern müssen entweder auf Karten mit fertigen Hexagrammen gezogen werden oder selbst erstellt. Dazu werden Münzen geworfen und je nachdem, welche Seite oben ist, macht man einen durchgezogenen oder unterbrochenen Strich. Nach 6 solchen Münzwürfen hat man ein Hexagramm und kann es deuten. Ziemlich umständlich, aber durchaus gängig. Und vor allem mit einer alten, ernst zu nehmenden Tradition.

 

Wer es versuchen möchte, kann im Internet sogar ein Online-Orakel befragen.

Aktuell gibt es eines auf der Seite: http://i-ging-orakel.net/

 

Das Set Buch + Münzen, das ich selbst habe, gibt es nicht mehr, aber vielleicht möchten Sie es mit einer Kartenkombination versuchen? Dann entfällt die Erstellung der Hexagramme.

Sie können natürlich auch das Buch der Wandlungen kaufen und sich selbst anhand von gängigen Euromünzen mit einigen gekonnten Würfen Ihre Hexagramme selbst zusammenstellen:

Wenn wir schon bei den alten Kulturen sind, dann wechseln wir gleich noch zu den Germanen, die uns – leider ohne schriftliche Überlieferung – ihre Runen hinterlassen haben, die sich sowohl als Schutzsymbole als auch als Orakel wachsender Beliebtheit erfreuen.

 

Das Runenalphabet (Futhark genannt) hat sich mit der Zeit auch gewandelt und wird in einer unterschiedlichen Runenanzahl angegeben. Die ältesten Runensymbole und daher auch Älteres Futhark genannt, besteht aus 24 Symbolen bzw. Schriftzeichen, denen eine unterschiedliche Bedeutung beigemessen wird. Man kann damit sowohl tatsächliche Worte aufschreiben (oder in Felsen einritzen bzw. üblicherweise in Holzstückchen) oder auch ein Symbol als orakelhafte Deutung ziehen.

 

 

Die genaue Bedeutung der verschiedenen Runen können Sie im Netz an vielen Stellen samt Deutung nachlesen, wie zum Beispiel hier:

 

http://www.runenkunde.de/index.php?option=com_content&view=article&id=89:runen&catid=35:runen&Itemid=56

 

Wenn Sie sich jedoch ausführlich damit beschäftigen möchten, dann würde ich Ihnen empfehlen, sich keine Infos aus dem Netz zusammenzustellen, sondern sich mit einem konkreten Buch zu beschäftigen, das Ihnen die Materie von A bis Z durchgängig erklärt.

 

Es gibt mehrere hervorragende Kenner der Runen, die sich schon lange Jahre mit dem Thema beschäftigen und Ihnen daher den Einstieg ungemein erleichtern können. Sie können zum Beispiel auf die Werke von Gardenstone zurückgreifen und auf Edred Thorsson. Es kommt natürlich noch auf Ihre Zielsetzung an – möchten Sie „nur“ wahrsagen oder möchten Sie die Magie der Runen oder sogar die Magie der alten Germanen kennenlernen oder praktizieren? Je nachdem welche Beweggründe Sie haben, werden Sie wohl zu einem Runenbuch mit unterschiedlicher Zielsetzung greifen. Runen sind auch als Sets erhältlich – auf Karten oder Edelsteinen, wahlweise mit oder ohne Anleitungsheft zur Deutung:

 

 

 

Abgesehen von diesen althergebrachten Arten der Zukunftsdeutung, von denen wir Dinge wie die Deutung aus Eingeweiden oder dem Vogelflug etc. nicht näher beschreiben wollen, gibt es auch noch ungewöhnlichere Orakel, die vermutlich einfach dem Modegeschmack entsprechen. Über Sinn und Unsinn dieser Auswüchse kann man streiten. Wer damit zu sinnvollen Ergebnissen kommt, der kann aber zufrieden sein und braucht sich um den Spott der anderen nicht zu kümmern.

 

Zum Beispiel kann man die Zukunft mit der Hilfe von Würfeln vorhersagen. Dazu hatte ich sogar einmal ein Buch mit Anleitung, aber für mich persönlich hat sich die Methode nicht durchgesetzt, ich kann hierzu keine Empfehlungen abgeben.

 

Es gibt sogar ein Gummibärchen-Orakel, das für mich auch eher unpraktisch war, aber ich möchte es der Vollständigkeit halber erwähnt haben. Für Interessierte geht es hier zum Buch:

Es gibt sogar Wahrsagekugeln mit 10 vorgefertigten Antworten, es gibt verschiedene Ausführungen von – vermutlich erfundenen – Orakeln, die in der Vergangenheit von Napoleon oder anderen Berühmtheiten verwendet worden sind und diesen Auswüchsen sind keine Grenzen gesetzt. Empfehlungen für unpraktische Orakel kann ich leider keine aussprechen, aber ich möchte noch einige erwähnen, die zumindest sehr interessant sind:

 

 

Magische Spiegel sind auch eine feine Sache, wenn man sich die Augen verderben will. Auf einer glattpolierten schwarzen Obsidianfläche (oder auch auf jeglichem anderen geschwärzten Material, es gibt hierfür sogar Bastelanleitungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden) kann man Visionen seiner Zukunft entstehen sehen. Die Absicht dahinter ist natürlich klar: Man fokussiert den Geist auf „Nichts“ um nicht abgelenkt zu werden und idealerweise erhält man dann eine Vision vor dem inneren Auge. Die Schlieren und wabernden Formen, die man auf der Oberfläche sieht, sind teilweise auch einfach Ihre Tränen, wenn sie Ihre Augen langsam ausgetrocknet haben, weil sie stundenlang auf den Spiegel gestarrt haben. Eine nette Konzentrationsübung, aber es dauert meiner Ansicht nach viel zu lange, um Ergebnisse zu bekommen. In der Zeit hat man sich auch die Karten gelegt. Es gab sogar ein Set eines magischen Spiegels, den ich hier leider nicht empfehlen kann, weil er nicht mehr erhältlich ist.

 

Tipps zur Eigenfertigung gibt es natürlich auf YouTube. Es ist auch ganz leicht: https://www.youtube.com/watch?v=H2eoKeM_4zM

 

Denselben Effekt erhalten Sie übrigens, wenn sie auf eine spiegelglatte Wasseroberfläche eines Sees oder in einem dunklen Eimer starren. Oder natürlich in eine Bergkristallkugel! Bergkristallkugeln haben den netten Nebeneffekt, dass sie das Zimmer noch ein wenig energetisieren und viel hübscher aussehen, also so ein schwarzer Spiegel oder ein Eimer voller Wasser:

 

HANDLESEN

 

Handlesen ist eine weitere Methode, die angewendet werden kann, wenn man weder hellsichtig ist noch Hilfsmittel mit sich trägt. Und man muss auch nichts berechnen. Man geht davon aus, dass das persönliche Schicksal in den Handlinien festgelegt ist. Manche sagen, dass in der linken Hand das Schicksal festgeschrieben ist und in der rechten Hand der Weg, den man dann tatsächlich geht, wenn man sich gegen seine Bestimmungen auflehnt. Wie bei jeder Art der Schicksalsdeutung gibt es hier verschiedene Systeme und Ansichten und man muss sich durch einige Bücher und Anleitungen zum Thema kämpfen, bis man eine für sich stimmige Methode gefunden hat.

 

Ich selbst habe mich kaum damit beschäftigt. Handlesen liegt mir einfach nicht, obwohl ich eine persönliche Lehrstunde von einer Handleserin bekommen und mich in einige Bücher eingelesen habe.

 

Leider habe ich keine besonderen Empfehlungen für neue Ausgaben, ich habe lediglich eines der Bücher noch entdeckt, die ich damals auch gelesen habe, und es ist nur noch gebraucht lieferbar:

Wer sich das Ganze erst einmal von Weitem anschauen möchte, kann eine kurze Vorstellung des Handlesers Bernd Kreuzer bei Youtube anschauen, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=LhD3xMBzA1Q

 

 

 

NUMEROLOGIE

 

Die Numerologie ist ein ganz spannendes Instrument, aber nicht nur zur Vorhersage, sondern auch zur Charakterkunde oder zur Prüfung von Harmonien bei Partnerschaften oder Wohnorten. Die Numerologie haben wir ja schon leicht anklingen lassen, als es um Feng Shui ging, weil sie auch dort mit hineinspielt. Sie bekommt den eigenen kleinen Abschnitt hier, weil sie bereichsübergreifend in verschiedene Gebiete mit hineinspielt.

 

Bei der Numerologie gibt es wie bei der Wahrsagerei oder Astrologie verschiedene Systeme mit verschiedenen Ursprüngen. Ihnen allen gemeinsam ist jedoch, dass sie auf die Harmonie und Bedeutung von Zahlen abzielt. Jeder Buchstabe wird mit einer Zahl gleichgesetzt und so kann Ihr Name in eine Zahl umgewandelt und gedeutet werden – bzw. in mehrere Zahlen, getrennt nach Vor- und Nachname, und es lassen sich verschiedene Rückschlüsse auf Anlagen, Neigungen und Charakter treffen, genauso wie auf bestgeeignete Berufe, Partner, Wohnorte etc. Wenn die Zahl Ihres Namens nicht mit der Zahl Ihrer Stadt harmonisiert, dann wohnen Sie im falschen Ort, so einfach ist das.

 

Davon abgesehen lassen sich auf diese Weise auch geeignete Urlaubsorte, Zeitpunkte, Partnerschaften (privat oder geschäftlich) oder wichtige Termine berechnen und planen. Die Numerologie ist eine Allzweckwaffe für jede Gelegenheit und sie ist in verschiedenen Schwierigkeitsstufen erhältlich. Wie immer gibt es die einfache Methode, vergleichbar mit einem Horoskop in einer Tageszeitung, und die intensivere, die sich auf Berechnungen der Kabbala oder ähnlichen althergebrachten Zahlensystemen stützt.

 

Die Möglichkeiten sind überaus faszinierend, aber man wird schnell feststellen, dass man die verschiedenen Systeme nicht kombinieren kann, weil manche die Zahlen von 1-9 benutzen, andere die 9 als „göttliche Zahl“ aber auslassen. In verschiedenen Systemen werden außerdem die Buchstaben mit unterschiedlichen Zahlen belegt, und wenn Sie jetzt noch Fremdwörter und ausländische Namen zu deuten versuchen, die sich lediglich annähernd einfügen lassen, weil es diese Buchstaben bei uns im Alphabet nicht gibt, dann erhalten Sie auch keine konkreten oder im Zweifelsfall falschen Ergebnisse. Die Methode ist also nicht immer optimal geeignet, aber beliebt und empfehlenswert. Sie müssen nur ein gutes Buch finden, das Ihnen liegt, also das richtige aus verschiedenen Systemen heraussuchen und dann am besten dabei bleiben. Mischen ist hier wie gesagt eine schlechte Idee, da die Systeme auf unterschiedlichen Vorgehensweisen basieren und eine Mischung der Deutungen ein ziemliches Durcheinander verursacht.

 

Empfehlenswerte Literatur gibt es genügend, aber wie gesagt, Sie müssen ein System finden, das Sie persönlich mögen und dann beibehalten. Meine alten Bücher aus diesem Bereich wie z. B. von Golmyn sind leider nicht mehr erhältlich (außer vielleicht gebraucht irgendwo) und daher macht eine Empfehlung keinen Sinn. Immerhin sind einige neuere Werke immer noch verfügbar, wie zum Beispiel die von Penny McLean:

Die Wissenschaft der Numerologie ist ja nicht neu und kann außerdem mit dem Hebräischen in Verbindung gebracht werden, da im Hebräischen ein Buchstabe immer auch für eine Zahl steht, was möglicherweise einige Bibelübersetzer oder Übersetzer alter Texte auf eine falsche Fährte gelockt haben mag. Jedenfalls wird die Numerologie heute von vielen Stars und Sternchen im Zusammenhang mit dem Wissen der Kabbala angewendet und verfolgt. Die Kabbala als System ist aber zugegebenermaßen nicht meine Welt, weder bei der Anwendung im Tarot noch in anderen esoterischen Bereichen. Für Interessierte gibt es aber selbstverständlich dennoch einen Literaturtipp:

Sowie zeitgleich einen Hinweis auf die Zahlenthematik in der Bibel:

Wer die Numerologie zunächst einmal spielerisch testen möchte, bevor er sich teuere Bücher darüber kauft, kann das natürlich gratis im Internet tun. Zwei der Webseiten, die ich dazu gefunden habe, wären:

 

 

http://numerologie.in/

 

http://www.gofeminin.de/astro/numerologie-ssc79.html

 

 

Zahlen versprechen sogar Heilung, was ich selbst bisher nicht bestätigen kann, da ich damit keine Erfahrungen habe. Aber wenn Sie gesundheitlich interessiert sind, dann können Sie aus diesem Bereich der Numerologie auf jeden Fall besonderen Nutzen ziehen.

 

Wie gut oder schlecht die Berechnungen sind und welche Systeme verwendet werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Bitte prüfen Sie unbedingt die Systeme, die Sie verwenden auf Herkunft und Plausibilität und möglichste einfache Umsetzung. Wenn Sie aber dafür erste 3 Stunden lang Quadratwurzeln einer mörderisch langen Zahl berechnen müssen, dann haben Sie etwas falsch gemacht.

 

 

 

HEXENBRETT (Ouijaboard)

 

Eine interessante Methode der Zukunftsschau ist auch das Ouijaboard. Es wurde als lustiges Partyspiel konzipiert und dann von den spiritistischen Vereinigungen übernommen, um damit in den Kontakt mit dem Jenseits zu treten, um sich „drüben“ Rat und Hilfe zu holen. Mittlerweile ist das Ouijabrett für viele Jugendliche eher ein „Kick“ um in Anlehnung an die vielen schlechten Gruselfilme irgendwelche Geister zu rufen oder mit Dämonen zu sprechen. Mal ehrlich, Kinder, kein normaler Mensch kommt doch auf so eine Idee, oder?

 

Das Brett ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich und hat die Zahlen von 1 bis 9 sowie das Alphabet aufgedruckt. In der Ecke steht meist noch „Hello“ und „Goodbye“ und außerdem noch „JA“ und „NEIN“ für schnelle Antworten. Mittels eines Plastikzeigers, auf den mindestens zwei Personen die Hände legen, werden die Geister um Rat und Auskunft gebeten. Die Geister bewegen dann diese sogenannte Planchette über das Feld und buchstabieren ihre Nachricht. Soweit so einfach. (Wer kein Brett besitzt, kann es auch mit dem althergebrachten Gläserrücken versuchen, das denselben Effekt hat. Einfach anstatt des Brettes Buchstaben auf Zettel schreiben, auf dem Tisch auslegen und ein umgestülptes Glas statt der Planchette verwenden!)

 

Dieses Ouijabrett ist ein interessantes Phänomen. Zuvorderst einmal muss man es kritisch betrachten: Es ist als Spielzeug konzipiert, da man davon ausgeht, dass die Anwender aus Schabernack oder mittels unterbewusster Bewegungen die Planchette selbst über das Brett schieben und sich somit selbst eine Nachricht vorgaukeln. Geister und Dämonen sind also Fehlanzeige.

 

Wenn man bewusst Geister herbeiruft, heißt das noch lange nicht, dass sie sich auch die Zeit nehmen, das Spielchen mitzuspielen. Und wenn sie es tun, hat man noch keine Garantie dafür, wer da am anderen Ende der Leitung mit einem spricht. Es könnte ein sogenannter Foppgeist sein oder einfach ein alberner Verstorbener, der die faszinierten irdischen Frager auf die Schippe nimmt. In dem Zusammenhang muss man auch bedenken, dass wenn man absichtlich einen Dämon ruft, sich genauso gut die eigene Tante im Jenseits einen Spaß daraus machen könnte, über das Brett mitzuteilen, sie sei Beelzebub und sich dann drüben vor Vergnügen kugeln, wenn die Partygäste am Brett immer bleicher werden. Wer will denn beurteilen, mit wem man sich da unterhält? Das genau ist übrigens auch die Gefahr für jeden, der die Sache allzu ernst nimmt!!

 

Und kommen wir für die Angsthasen mal speziell auf die Geister und Dämonen zu sprechen: Ihr denkt also, dass die Geister und Dämonen nur da sind, wenn man sie ruft und einlädt, am Brett herumzuspielen? Ansonsten könnten sie auf keinen Fall neben euch stehen, wenn ihr am Computer sitzt oder im Bett liegt? Nein? Nicht? Warum nicht? Wie kommt ihr darauf? Auch ohne Brett könnte jedes Energiewesen jederzeit überall sein. Ihr müsstet also genaugenommen den ganzen Tag Angst haben! Schon mal drüber nachgedacht?

 

Wer aber tatsächlich versucht, das Brett zu nutzen, um mit einem lieben Menschen zu kommunizieren, der leider schon verstorben ist, der sollte auf jeden Fall ernsthaft und respektvoll darum bitten, mit Person XY sprechen zu dürfen. Und wenn diese sich nicht meldet, dann hat sie eben keine Lust. Das muss man respektieren. Durch ein paar gezielte Fragen, die außer der gerufenen Person und dem Frager niemand beantworten kann, kann man dann auch leicht prüfen, ob es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den gewünschten Gesprächspartner handelt. Denn alternativ könnte man die korrekte Antwort ansonsten nur erhalten, wenn man selbst den Zeiger manipuliert und sich die Auskunft sozusagen selbst gibt. Also, wer es versuchen will: Bitte mit Respekt, bitte nicht betrunken und bitte bei ernsthaftem Interesse. Und NICHT nach Dämonen rufen!

 

 

Wer überhaupt nicht daran glaubt, der freut sich sicher über die wissenschaftliche Erklärung:

 

https://www.youtube.com/watch?v=cU7eKsnrzgQ

 

Das Schieben bzw. die Bewegung lässt sich auf den sogenannten Carpenter-Effekt zurückführen, das Schieben des Glases oder des Zeigers entsteht also rein unbewusst durch Muskelzuckungen. Nun ja, in diesem Fall haben die „Spieler“ das Glas selbst bewegt und es waren keinerlei Geister oder Dämonen am Werk. Solltet ihr also dennoch welche gesehen haben, haben sie mit dem Brett überhaupt nichts zu tun! Beruhigend, oder?

 

Wer es jetzt ganz beruhigt versuchen möchte, der kann sich hier ein hübsches Brett erwerben:

Einfach auf Facebook teilen und 10 € Rabatt für jede Kartenlegung kassieren!
Druckversion Druckversion | Sitemap
DAS Portal für Esoterikinteressierte.